Die „Fromme Helene“ rettet die Dorfkirche

 

„D‘ Kirch muss im Dorf bleiben“ – so könnte der Titel des Theaterstücks heißen, das der Theaterverein Nordendorf im Herbst auf die Bühne bringen wird und das aktueller nicht sein könnte. In Wahrheit lautet der Titel der Komödie von Cornelia Willinger aber „Die fromme Helene“. Das Bühnenbauteam um Andreas Sulek hat bereits die „Kirche des Dorfs“ auf der Bühne aufgestellt und so können Spielleiter Frank Leib und sein Team mit erfolgreichen Proben im Bürgersaal in Nordendorf beginnen.

Zum Stück: Die „fromme Helene“, setzt als ehemalige Pfarrhaushälterin alles daran, dass die Kirche im Dorf bleibt und nicht, wie vom Pfarrer mangels Gottesdienstbesucher vorgeschlagen, einer weltlichen Nutzung zugeführt werden soll. Unterstützt wird sie dabei, wenn auch recht widerwillig, vom Gastwirt und Bürgermeister, dem wegen des Aufruhrs um den Erhalt der Kirche und seines Wirtshauses, fast entgeht, dass auch seine Ehe den Bach runter geht. Sein Sohn engagiert sich ebenfalls für den Erhalt der Kirche, möchte er doch seine Angebetete, die Nichte des Pfarrers und dessen junge Pfarrhausfrau, in seiner Nähe haben. Welche Rolle in dieser Komödie der berühmte Fernsehkoch und ehemalige Freund der Wirtin spielt, lässt sich unschwer erahnen.

Das Publikum kann sich schon heute auf unterhaltsame und lustige Stunden im Nordendorfer Bürgersaal freuen, denn die Spielerinnen und Spieler haben bei den Proben selbst schon sehr viel Spaß. Mit von der Partie sind: Beate Sailer, Tanja Sulek, Verena Kloß, Georg Bürger, Michael Hödl, Michael Tauch, Manfred Gundel und Elmar Leib. Als Soufleuse sichert Elke Stimpfle den Text, als Inspizientin sorgt Petra Flatscher für die notwendigen Utensilien und Brigitte Kessinger und Team übernehmen die Maske. An der Technik zeichnet Malte Kloß verantwortlich.

Frank Leib und Lydia Biener haben mit der Stückauswahl genau den Nerv der Zeit getroffen und nicht nur deswegen wird der TVN in diesem Jahr mit einem €uro pro verkaufter Eintrittskarte die Renovierung der Nordendorfer Kirche unterstützen. Denn: „D‘ Kirch‘ muss im Dorf bleiben!“